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Höhenrettung


SEGH (Spezialeinsatzgruppe Höhenrettung)


Geschichte

Die SEGH wurde 2001 an der FuRw Altona (F12) ins Leben gerufen, in den Anfängen wurde die SEGH in Doppelfunktion von 3 Kollegen der Feuerwache besetzt. Seitdem ist die Personalstärke der Höhenrettung stetig gewachsen und ist inzwischen ein fester Bestandteil der BF Hamburg.

 

Seit 2013 ist sie mit dem neuen AGBF Konzept an die FuRw Barmbek F23 gezogen, wo sie bis heute stationiert ist.  Die Höhenrettung ist seit März 2016 24 Stunden und fast 365 Tage fest besetzt. Die Einsatzzahlen der Höhenrettung Hamburg sind seit der Gründung stetig gestiegen.


Die 23 SEGH wird im September 2019 die Meisterschaft der deutschen Höhenretter ausrichten... weiters folgt nächstes Jahr.


Einsatzgebiet

Das Einsatzgebiet der Höhenrettung ist ganz Hamburg und teilweise auch noch deren Umland. Bei einigen speziellen Komplexen, wie es zum Beispiel der Heidepark ist, ist auch die Hamburger Höhenrettung in der Alarmierung hinterlegt, wenn es um Unfälle in der Höhe geht. So bleibt es nicht aus, das unsere Übungsobjekte, an denen wir in der Woche trainieren, sich über das ganze Stadtgebiet erstrecken
.


Ablauf und Funktionen

Die Einsatzgruppe der SEGH wird täglich von 5 Leute besetzt. Diese sind an 6 Tagen die Woche fest auf der Höhenrettung 24 Stunden. Am Samstag besetzen die Höhenretter das 23 HLF2 in Doppelfunktion, der Fahrzeugführer wird von einem gehobenen Dienst gestellt. In der Woche wird fast täglich trainiert, wobei die Einsatzbereitschaft immer gegeben ist.


Ausrüstung und Kleidung

Durch die gestiegenen Ansprüche an unsere Einsatzkleidung, haben wir nun neue Kleidung beschafft, die uns im Sommer nicht zu sehr Schwitzen lässt und im Winter warm hält. Da wir in der Woche fast täglich üben, muss die Kleidung perfekt abgestimmt sein.

Jeder bekommt seine "eigene" PSA für die Schicht zugeteilt, diese wird bei Dienstantritt übernommen und wird auch nur von demjenigen verwendet in der jeweiligen Schicht. Jede PSA Box enthält Abfahrgeräte, Rollen, Bandschlingen, etc.


Die Höhenrettung auf Instagram 


Aufgabengebiet

Dort wo die Drehleiter nicht mehr hinkommt fangen wir an zu arbeiten, natürlich auch in geringeren Höhen wie z.B. in Bäumen. Dort ist es meistens schwer mit einer Leiter hin zu kommen, mit unserer speziellen Ausrüstung kommen wir fast auf jeden Baum, unser Personal ist in spezielle Seilklettertechniken geschult und in der Beurteilung von Bäumen.

In jeder Großstadt gibt es Gebäude, bei denen es nicht möglich ist mit Fahrzeugen Menschen zu retten, dort kommt die Höhenrettung dann zum Einsatz.


img_1327Bei vielen
 unserer Einsätze unterstützen uns die Kollegen von unserer Technik- und Umweltwache F32.
Dort ist das TMF 53 sowie der Kran der Feuerwehr stationiert. Mit ihrer speziellen Ausrüstung ist es möglich Menschen schonend und schnell zu retten. 


 Ausbildung

An unserer Wache haben wir seit einiger Zeit unseren Turm ausgebaut um Üben zu können ohne an externe Objekte fahren zu müssen.

An den Turm wurde eine Plattform angebaut um verschiede Szenarien üben zu können. Die Bodenplatten lassen sich Aufklappen. Zudem stehen eine Steigleiter und eine Kletterwand zur Verfügung.

Zudem wurde ein Rundgang um den Turm installiert um Beispielsweise einen Vorstieg zu üben.

Weiters Folgt....